Follower

3/18/2012

INTERVIEW MIT EAU DE FUNKE


Ein Café. Conny Weigand von eau de funke und wir beide von BoePalm. Zwei Stunden eines beschwingenden Gesprächs. Hier in der komprimierten Form eines Interviews für euch!

Conny, wie bist du darauf gekommen, Jute-Taschen selbst zu bemalen und zu gestalten?
Zuerst habe ich sie als Geschenke für meine Freunde gemacht. Durch die größere Nachfrage habe ich mich entschlossen, meinen Taschen auch online anzubieten. Da mir die „George Gina und deine Mudder“- oder „Boys Boys Boys“-Taschen langsam langweilig wurden, wollte ich etwas mit mehr Ästhetik und mehr Stil gestalten. Demnächst sind beispielsweise Motive mit Pandas als auch Vögeln geplant.

Planst du, deine Taschenkollektion weiterhin zu vergrößern?
Ja, natürlich. Wenn die Verkaufszahlen steigen, werde ich dann wahrscheinlich mit Siebdruck arbeiten. Es bereitet mir generell immer Freude, Leute mit meinen Taschen zu sehen. Neulich habe ich erst zwei nach Stuttgart verkauft.

Erinnerst du dich noch, an die erste Tasche, die du überhaupt gemacht hast?
Ja, das Motiv war eine Frau mit einer Nerd-Brille. Ihre Augen habe ich dann mit Knöpfen bestickt. Die habe ich sogar damals mit dir, Nina, gemacht. Dein Pendant war ein Kreis mit dem Titel „Indie-Pop“. Zwei, drei Jahre ist das jetzt schon her.

Wie schaffst du es denn, während des Abis, der Arbeit, und zu pflegenden Freundschaften usw., deine Kreativität zu fördern?
Kreativ bin ich ja auch in der Schule dank des Gestaltungszweigs. Ich denke, ich teile mir meine Zeit gut ein, und mache die Taschen eher am Wochenende.

Was sind deine Inspirationsquellen?
Da kann ich keine spezifischen nennen. Es sind eher immer spontane kreative Schübe.

Planst du, später mal in der Mode bzw. im Design Fuß zu fassen?
An der „Ohm“ in Nürnberg möchte ich Design studieren, wofür ich derzeit auch die Mappe gestalte. Die Taschen werden wahrscheinlich eher ein spaßiger Nebenverdienst und mein Hobby bleiben. 

Conny Weigand von eu de funke

Das kreative Ideen- und Skizzenbuch...

...und die darin enthaltenen Entwürfe für ihre nächsten Taschenkreationen



Die Designerin selbst trägt ebenso mit Vorliebe ihre eigens gestalteten Jute-Beutel..

...hier mit ihrem neuesten Motiv.

3/17/2012

LYRIK


Derweil ich schlafen will

Hört zu. Verarbeitet. Missbraucht.
Es spielt auf unsere Sinne an.
Im Immer-Jederzeit-Überall.
Wer es ist? Unbekannt. Unbenannt.
Wer sind wir? Nicht mehr bekannt. Nicht mehr benannt.
Es suggeriert den Kaufrausch,
Wir projizieren Glück hinein.
Es manipuliert Seelen und Gedanken.
Vergiftet die Quelle, aus der wir trinken.
Nicht einmal durch Abbruch, Entzug ist beizukommen.
Gift entmüllt sich in uns.
Nur wenige Privilegierte meinen, das Es und sein Spiel
Deuten zu vermögen.
Aber sie sind mitten drin.
Ausstieg vereitelt.
Es verhindert.
Behindert.
Uns.


Foto und Lyrik: Max-Michael Böhner. März 2012.

3/14/2012

Barock Today

Die Hölle

Ach! Und Weh!
Mord! Zeter! Jammer! Angst! Kreuz! Marter! Würmer! Plagen.
Pech! Folter! Henker! Flamme! Gestank! Geister! Kälte! Zagen!
Ach vergeh'!
Tief' und Höh'!
Meer! Hügel! Berge! Fels! Wer kann die Pein ertragen?
Schluck, Abgrund! Ach, schluck ein! Die nichts als ewig klagen.
Jeh und eh!
Schreckliche Geister der dunklen Höhlen, ihr, die martert und Marter erduldet,
Kann denn der ewigen Ewigkeit Feuer nimmermehr büßen dies, was ihr verschuldet?
O grausam Angst, stets sterben sonder sterben!
Dies ist Flamme der grimmigen Rache die der erhitzte Zorn angeblasen:
Hier ist der Fluch der unendlichen Strafen, hier ist das immerdar wachsende Rasen:
O Mensch! Verdirb, um hier nicht zu verderben.

- Andreas Gryphius -









All photos by: Nicole Riegel. Write her on Facebook!
Model: Max Böhner

3/13/2012

ZEHA BERLIN LADENERÖFFNUNG IN KREUZBERG


Kreuzberg, 10. März 2012.
Das erfolgreiche Schuhlabel ZEHA Berlin öffnete seine Pforten des mittlerweile fünften Stores im schönen Berlin-Kreuzberg.



ZEHA Macher Torsten Heine und Alexander Barré sind geschafft, aber glücklich. Sie haben eine ereignisreiche Woche hinter sich. Aber alles hat wunderbar geklappt. Die Türen des mittlerweile fünften Ladens in Berlin sind nun endlich geöffnet.
Die Gäste werden mit einem Begrüßungssekt empfangen, die Stimmung ist demnach sehr entspannt.

Torsten Heine(rechts) und Alexander Barré
Unter den Gästen: Nicole Roscher, Designerin des Labels Von Bardonitz
Fotografin Jana Denzler (rechts)
Zwischen Stimmengewirr und Ledergeruch bewundere ich den Laden.
Beinahe wie eine Wanderung durch die letzten Jahrzehnte einer Schuhmanufaktur: diverses Schuhwerkzeug und unverputzte Wände lassen einen gewissen morbiden Charme entstehen.
Da haben die Store-Designer Jan Patrick Bastian und Christian Lusatis ganze Arbeit geleistet. 
Die Atmosphäre ist stimmig und passt zum Stil des Produktes. Modern, aber auch klassisch, traditionell.

Store-Designer Jan Patrick Bastian (rechts) und Christian Lusatis
Das dort erhältliche Sortiment hochqualitativer Lederware wird aus Urban Classics, Streetwear & Carl Häßner Schuhen, Taschen und Gürteln sowie der ganz neuen »Ideal« Sneaker Kollektion bestehen.





 Nach den Shops in Charlottenburg, Mitte, Prenzlauer Berg und dem Outlet Store wird der Store in Kreuzberg sicherlich ebenso auf positive Resonanz treffen.
... Wir wünschen weiterhin viel Erfolg!

Adressen und Links..
ZEHA BERLIN
Kreuzberg
Friesenstraße 7
10965 Berlin
http://www.zeha-berlin.de/





 Nina Esther Palme, März 2012




3/12/2012

BERLIN-TAGEBUCH

IN STIMMUNG - 24 STUNDEN

















photos and image processing by Nina Esther Palme

Nina Esther Palme, März 2012

3/10/2012

CINDY SHERMAN

Die zynische Selbstinszenierung.
Cindy Sherman

Die 1954 in New Jersey geborene Cindy Sherman zählt heute zu den berühmtesten und provokantesten Künstlern und Fotografen weltweit, während ihre Werke bei Auktionen siebenstellige Beträge erzielen. Herauskristallisiert hat sich schnell, was der Leitfaden in Shermans Werk ist: das Selbstportrait
In verschiedenen Kostümierungen zeigt sie Rollenklischees, Fragen zur eigenen Identität, Körperlichkeit und Sexualität auf. Wobei kaum jemand weiß, wer und wie sie nun wirklich ist. Was feststeht ist, dass die Frau mit den tausend Gesichtern Darstellerin und Fotografin ist, also Objekt und Subjekt zugleich.

Sie inszenierte sich, wie 2000 in der Tate Gallery zu sehen war, als Frauen diversen Alters, verschiedener sozialer Herkunft. Ihre wohl bekannteste Arbeit ist die Serie der "Untitled Film Stills" der Jahre 1977 bis 1980. Sie stellt fiktive, klischee-beladene Filmszenen bildlich dar, die eindringlich an die 40er und 50er Jahre erinnern. 
Zu Beginn der 80er Jahre räkelt sich Sherman verletzlich und unterwürfig auf dem Boden, während die Kamera aus der Vogelperspektive auf sie gerichtet ist. Hiermit scheint sie auf die sadistische Seite der Pornografie hinweisen zu wollen.

Einen Höhepunkt ihrer Karriere bilden die History Portraits, in denen sie sich nach der Vorlage alter historischer Gemälde selbst inszeniert. Wieder einmal greift sie das Rollenspiel in der Kunstgeschichte auf. Shermans Beitrag zur Rolle der Frau in der Kunst? Als passives Modell, nicht als ausführende Person? Als aus dem Fundus der Kunst schöpfende Person, die zitiert und gleichzeitig neu kreiert?
Desgleichen beschäftigt sie sich beispielsweise in der "Disasters"-Serie mit dem Verfall des Körpers.

Egal, ob als Clown, Business-Power-Frau, Hausfrau, Fitness-Trainerin, Botox-Socialite- oder Mode-Opfer, Monster: 
Cindy Shermans vielfältiger und tiefgründiger Beitrag zur Demaskierung weiblicher Stereotypen.

Max-Michael Böhner. 
All photos: Cindy Sherman.

3/09/2012

FORGOTTEN STARS: WILMA LEE AND STONEY COOPER


Gerade im anfänglichen Umzugs-Horror steckend, durchforste ich mein Hab und Gut und stoße auf eine von mir etwas vernachlässigte Sammlung an zig hundert Fotos, Schallplatten (LPs, Singles, Schellack), Postern, CDs, Büchern, Kassetten, Autogrammen, Briefen, Karten und Zeitungsartikeln, Zeitschriften. All das habe ich vor drei, vier Jahren gehortet und kurz darauf auf den Dachboden verschleppt, da Platz für Neues hermusste. Vor mir liegt die US-amerikanische Musikgeschichte von 1900 bis 2009.


Und jetzt sitze ich vor einer Sammlung, über fünf große Kartons verteilt, die eigentlich in ein Museum gehört. Vor einer Sammlung über zwei der einst größten Stars der Musikgeschichte, die heute niemand mehr kennt: 

Wilma Lee and Stoney Cooper

Wilma Lee Leary wurde 1921 in West Virginia in eine Musiker-Familie ("The Leary Family")  geboren, über die sie ihren künftigen Ehemann Dale Troy Cooper ("Stoney") kennen lernte. Die beiden landeten nach den Anfängen beim Label "Rich R Tone" als auch "Columbia Records" große Erfolge bei "Hickoy Records" in den 50er und 60er Jahren, wie beispielsweise den zahlreich aufgenommenen Hit "The Big Wheel", oder "Big Midnight Special". Stoney Cooper starb 1977 an einem Herzinfarkt. Wilma Lee spielte noch bis 2001 in der Grand Ole Opry, Nashville, Tennessee, wo sie in diesem Jahr einen Schlaganfall auf der Bühne erlitt. Mit 80 Jahren nach wie vor berstend vor Energie, die Gitarre beinahe zertrümmernd, auf High-Heels und im Petticoat.
Die letzten zehn Jahre ihres Lebens verbrachte sie zurückgezogen bis sie 2011 verstarb. Auf die spärliche Resonanz folgte nicht einmal eine offizielle Trauerfeier.

Wenn ich mir die Fankorresponz ansehe, frage ich mich, ob heute noch irgendwelche Stars ihren Fans Weihnachts-, Geburtstags- oder Osterkarten schreiben. Zwar waren die beiden berühmt, fühlten sich aber augenscheinlich nie wie Stars. "Down to earth" zu sein, könnte einigen C-Prominenten heutzutage auch nicht schaden, oder? Schier unsinnig erscheint mir, wie das Talent derart begabter Menschen allgemein unterschlagen werden kann, damit die Welle, bestehend aus Bieber, Guetta, Gaga & Co., uns umspielen und in den Irrsinn treiben kann.


 
Die Serie der in Vergessenheit geratenen Ikonen geht im Laufe der Tage weiter!
 
Max-Michael Böhner

3/03/2012

FASHION WEEKEND AUF ARTE

Gestern begann das "Fashion Weekend" auf Arte. 
Bereits gezeigt wurden die lang ersehnte Doku von R. J. Cutler über die September-Ausgabe (2007) der US-Vogue "The September Issue", wie auch Teile der Reihe "... vor der Show" von 2009 (Isabel Marant, Fendi).
Diese wird heute von Lanvin und Rykiel fortgesetzt. Ebenso zeigt Arte "Glamour für alle", eine Dokumentation über die Modestadt Berlin, und eine weitere über Jürgen Teller, der es durch Authentizität schaffte, die Modefotografie zu revolutionieren. 
Den grandiosen Abschluss des Konvoluts stellen morgen (Sonntag) "Style is it", Robert Altmans Klassiker "Prêt-à-porter" (1994), "Der Puderkrieg" über die Geschichte von Elizabeth Arden und Helena Rubinstein (2007) und "Zeitlose Eleganz" (Portrait Cristóbal Balenciagas von 2008) dar.

Wieder einmal hat das Arte-Team vermocht, uns wie gebannt in den Fernseher starren zu lassen!

Hier der Link zur Arte-Mediathek:

Max-Michael Böhner, 3.3.12

3/02/2012

BUCHREZENSION NINA PAUER


Rezension Nina Pauer „Wir haben keine Angst – Gruppentherapie einer Generation“

„In unseren Köpfen ratterten die Optionen.Wir fühlten uns wie ein leeres Blatt Papier. Wie eine neutrale, passive, dumme Materialmasse. Dabei sollten wir gleich ein ganzes Drehbuch schreiben. Und dazu noch die Hauptrolle übernehmen.
Unsere erste, tiefe Schaffenskrise erlitten wir deshalb, noch bevor es richtig losging. Unseren ersten Panikflash bekamen wir nicht in der Praxis, sondern in der Theorie. Und zwar genau in dem Moment, in dem wir die Regeln unseres Films begriffen. Das Versprechen beim Dreh lautete: Alles ist möglich. Und der Fluch: Alles ist möglich.“
Metaphorisch eröffnet ,die 1982 geborene Journalistin Nina Pauer, auf diese Weise ihr erfolgreiches Sachbuch.
Sie umschreibt den Segen unserer Generation, der Zugleich ein Fluch ist: Alles ist möglich, es gibt unzählige Wege sich selbst zu gestalten, unzählige Möglichkeiten, sein zukünftiges Leben zu entscheiden. Vor allem nach dem Abitur, wenn die Wegschneisen sich in unermesslich viele Abzweigungen trennen, verlieren wir komplett den Überblick und vergessen dabei, was wir wirklich wollen. Die junge Generation verbeißt sich in der Vorstellung des perfekten Lifestyles: Beruf, Gehalt, Beziehung, soziales Engagement, Familie – unter 100 % ? Geht nichts. Zwei Protagonisten skizziert Nina Pauer in ihrem Werk: die junge Anna, die diesem gesellschaftlichen Idealbild schon in der Schule nachkam und arbeitet, bis sie zusammenbricht und Bastian, der sich für so Vieles interessiert und nie etwas durchziehen kann. Doch beide verbindet die Angst davor im falschen Jetzt zu leben, das das richtige Später verhindert. Oder die Verpassens- und Versagensangst, die Furcht, sich falsch zu entscheiden.

Wir sind die zwiespältigste Generation aller Zeiten. In einem Zeitalter der höchsten Form der Individualisierung und der Selbstinszinierung zeigt dieses gelungene Generationenportrait uns zwischen Wankelmut und Sicherheit, Gelassenheit und Panik.
Gespannt erwartet man als Leser den erlösenden Lösungsprozess des Generationenproblems. Es ist schlicht und ergreifend die Thematisierung dieser, das uns das Gefühl geben soll: du bist nicht allein. In den Griff kriegen kann man das alles allerdings nur durch die Arbeit an sich selbst.

Das weiße Blatt Papier? Muss uns keine Angst mehr machen, sobald wir endlich den Mut besitzen den Stift zum Schreiben anzusetzen.


Nina Esther Palme

Mehr Infos zu Nina Pauer auf Facebook:

http://www.facebook.com/ninapauer?sk=wall&filter=2


Nina Esther Palme, März 2012


2/29/2012

INTERVIEW MIT TATA CHRISTIANE


Photo credit: valquire veljkovic // valquire.de

THE FABULOUS WORLD OF TATA CHRISTIANE
- FASHION IS FICTION

You entry an old building while it’s cold outside. And you receive the very best hospitality by Julie Bourgeois, the designer of „Tata Christiane“, which figuratively means „Aunt Christiane“, who’s a French symbol of colors, eccentricity with a mixture of morbid grunge and visionary vividness. Smoking cigarettes with a room filling person talking between German, French and English created a unique atmosphere.

And here’s what we asked Ms. Bourgeois exclusively:


Dear Julie Bourgeois, it’s wonderful to meet you. Thank you for the great chance to have this interview with you.
It’s nice to meet you, too!

The first thing we want to ask you, is how you’d describe your clientele.
It’s quite large, very different. Androgynous. Can be classic and casual or extreme and very colorful.  I didn t find any rules in i yet.

- You use a huge spectrum of different colors, cuts and prints, oftentimes united in one piece. What is the message behind it?
Fashion is fiction.  The material, the texture and the color effect are really important to my eyes. I didn’t study fashion, but literature philosophy, my work is influenced by this. I took the aspect of beauty, fiction and poetry from my studies and didn’t get influenced by the rational aspect of it. Extravagance and beauty. There’s a special private story behind every single piece I make. It’s more art culture than fashion culture to me. Fashion photographs should be in my opinion complex, like literature or arts. And there doesn’t have to be a certain meaning or context. It‘s quite free.

- When can we face the announced Online Shop for Tata Christiane?
It will open the latest in July, hopefully sooner.

- Why did you choose Berlin as your adopted home?
Before I came to Berlin I’ve lived in Paris. I came here because of the music with my band, Aniaetleprogrammeur. Step by step I moved to Berlin, gave up my appartement in Paris. Living in Berlin is more comfortable than in Paris because in Germany’s capital city you have more place in your mind and I' m working and living better here. 

- Some days ago we read that you and Nicole Roscher from „Von Bardonitz“ are the founding designers of „The Offer“, a multinational label collective. How much did and does this influence your work for Tata Christiane?
I started doing collections and exhibitions in Berlin after working for different theaters and artists in Paris. Nicole Roscher with Magdalena Schaffrin started  to organize meetings with other   designers  to exchange tips and do something together. I joined the meetings when I arrived in Berlin. Step by step, some designers left, others came. We started „The Offer“ as newcomers and have very different styles. We organized then events and performances to promote the designers of The Offer and share together our experiences. Andrea Cseh is as well founder of The Offer.

- You’re not only a fashion designer, but also a costume designer for movies and theater. In which movies and plays have your costumes been seen?
I made some stylings and costumes for movies. Furthermore I provide  theater groups, circus artists, and also many musicians with my clothes.

- And our last question to you but probably the most interesting one: When we searched for shops offering Tata Christiane in Germany after we had seen your collection at „THE EDGED Showroom“ during the last Fashion Week, we couldn‘t find any.
So are you planning an expansion of Tata Christiane?
I‘m represented in Japan  by the Shop Wut Berlin, and in a shop in South Japan and Hong Kong (Pop up store). I sell as well in Belgium and in Paris. I don t have yet my own shop. On the website you can find the shop list.
















Here's the link to TATA CHRISTIANE:
http://www.tatachristiane.com

Photographer: Max-Michael Böhner. Nina Esther Palme.