Solltet ihr euch schon immer gefragt haben, was unser erstes selbst ergattertes Kleidungsstück war, wer unsere Lieblingsdesigner sind und ähnliches, dann gelangt ihr HIER zu dem Interview, das wir "Myfashionmarket" gaben. Viel Spaß beim Lesen!
Max Bonheur. Nina Palme.
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11/07/2012
9/07/2012
LYRIK im SEPTEMBER
LYRIK - DÄMMERZUSTAND
interpretation.
"Im Dämmerzustand", beschreibt die emotionale und seelische Lage eines Heranwachsenden, der sich in die Analyse zwischen sich und der Welt begibt. Es sind Szenen und Momentaufnahmen des Alltags und dessen lyrische Verarbeitung. Es geht um Stolz und Selbstzweifel, um Selbstliebe und um Hass. Es geht um die Erkenntnis des sich selbst Verstehens und um die Kraft für die Zukunft die sich daraus erschließen lässt. Es geht um Anerkennung und um Missgunst. Es geht um das Leben in all seinen Facetten: die tiefe Grausamkeit und die unendliche Glückseligkeit des Daseins. Festgehalten in prosaischer Lyrik.
Furzende Menschen in den Zügen.
Bestialischer Geruch.
Kaufen will man mich. Behalten auch?
Verkaufen vielleicht.
Ich habe die Welt. Gekauft.
Kann nicht einmal meine Augen verdecken.
Und die Wut, die sich darin breit macht.
Bin nackt und bloß.
Ich glaub. Ich glaub!
An all das Gute.
Hinter meinen Ohren, da schmerzts.
Wind geht. Stark.
Ohrenbetäubend.
Man raubt mir die Luft.
Wirres Gebrabbel. Geschrei.
Ich liebe. Mich.
Nicht?
Liebe mich.
Eins werden. Wir. Sind.
Eine Verbindung.
Haben wir geschlossen.
Und doch. Ich glaub.
An all das Gute und die Grausamkeit.
Die mir die Welt entgegenwirft.
Im Dreck sitzend. Ich.
Was hat sich verändert? In der letzten Zeit.
Ergraute Kleidung. Zu viel.
Kann man nicht haben.
Überschütte mich! Damit.
Sogleich ich erwache.
Denn die Angst packt mich.
Züge rauschen. An mir vorüber.
Hunger vielleicht.
Brodelnde Bäuche. Voll Essig, voll Staub.
Ich bin glücklich. Sagt man.
Es ist. So.
Wie ich mir das vorgestellt habe.
Bedenken um mich?
Gedanken um das, was ich bin.
Ich bin. Jetzt.
Und später.
Tanzend. Durch den ewigen Regen.
Der sich im ewigen Sonnenschein zu einem Regenbogen mischt.
Der perfekte Mensch.
Ein Tier. So zivilisiert.
Auf der Bühne stehe ich.
Mit diesem Geschriebenen.
Erinnerungen. An bessere Zeiten.
Es ist mein Empfinden.
Über das Leben und die Welt.
Wo ich wandle.
Stolz.
Mit erhobenem Haupte.
In mir selbst ruhend.
Doch zeige mir bitte noch einmal.
Ein letztes Mal.
Die Stelle.
Wo ich Dich verlor.
Denn ich bin mehr wert als das.
Was es jetzt ist.
Nina Esther Palme, September 2012
interpretation.
"Im Dämmerzustand", beschreibt die emotionale und seelische Lage eines Heranwachsenden, der sich in die Analyse zwischen sich und der Welt begibt. Es sind Szenen und Momentaufnahmen des Alltags und dessen lyrische Verarbeitung. Es geht um Stolz und Selbstzweifel, um Selbstliebe und um Hass. Es geht um die Erkenntnis des sich selbst Verstehens und um die Kraft für die Zukunft die sich daraus erschließen lässt. Es geht um Anerkennung und um Missgunst. Es geht um das Leben in all seinen Facetten: die tiefe Grausamkeit und die unendliche Glückseligkeit des Daseins. Festgehalten in prosaischer Lyrik.
Furzende Menschen in den Zügen.
Bestialischer Geruch.
Kaufen will man mich. Behalten auch?
Verkaufen vielleicht.
Ich habe die Welt. Gekauft.
Kann nicht einmal meine Augen verdecken.
Und die Wut, die sich darin breit macht.
Bin nackt und bloß.
Ich glaub. Ich glaub!
An all das Gute.
Hinter meinen Ohren, da schmerzts.
Wind geht. Stark.
Ohrenbetäubend.
Man raubt mir die Luft.
Wirres Gebrabbel. Geschrei.
Ich liebe. Mich.
Nicht?
Liebe mich.
Eins werden. Wir. Sind.
Eine Verbindung.
Haben wir geschlossen.
Und doch. Ich glaub.
An all das Gute und die Grausamkeit.
Die mir die Welt entgegenwirft.
Im Dreck sitzend. Ich.
Was hat sich verändert? In der letzten Zeit.
Ergraute Kleidung. Zu viel.
Kann man nicht haben.
Überschütte mich! Damit.
Sogleich ich erwache.
Denn die Angst packt mich.
Züge rauschen. An mir vorüber.
Hunger vielleicht.
Brodelnde Bäuche. Voll Essig, voll Staub.
Ich bin glücklich. Sagt man.
Es ist. So.
Wie ich mir das vorgestellt habe.
Bedenken um mich?
Gedanken um das, was ich bin.
Ich bin. Jetzt.
Und später.
Tanzend. Durch den ewigen Regen.
Der sich im ewigen Sonnenschein zu einem Regenbogen mischt.
Der perfekte Mensch.
Ein Tier. So zivilisiert.
Auf der Bühne stehe ich.
Mit diesem Geschriebenen.
Erinnerungen. An bessere Zeiten.
Es ist mein Empfinden.
Über das Leben und die Welt.
Wo ich wandle.
Stolz.
Mit erhobenem Haupte.
In mir selbst ruhend.
Doch zeige mir bitte noch einmal.
Ein letztes Mal.
Die Stelle.
Wo ich Dich verlor.
Denn ich bin mehr wert als das.
Was es jetzt ist.
Nina Esther Palme, September 2012
| "I AM THE PAINTING" - Selbstportrait |
9/03/2012
9/02/2012
6/27/2012
BEI NACHT - LYRIK im JUNI
Traumdeutung
Denn so viele Nächte ich durchwacht.
Gedankenverloren.
Träumend von feuerroten Backsteinhäusern.
Verloren im Krankenbette einer grauen Örtlichkeit.
Zwei Kerzen brannten auf meinem Kissen.
Ein Getier an mir.
Geschmiegt.
So viele Nächte ich durchwacht.
Gedankenverloren.
Träumend von bizarren Zugeständnissen.
Von Anfragen, nicht wahrnehmbar.
Von Führerlosen Bahnhöfen und leeren Gleisen.
Ein abgefahrener Zug.
Niemand mehr da.
Verpasst etwa?
So viele Nächte ich durchwacht.
Gedankenverloren.
Hinkender Krüppel ohne Verstand.
Sogar der Fahrstuhl stieß ihn aus.
Nicht bereit die Last zu tragen.
Wankelmütig ist er.
Fehl am Platz?
Zwei Kerzen brannten – hell leuchtend – hoffnungsfroh.
Wie die Sonne beim Aufgang.
Nina Esther Palme, Juni 2012
Labels:
Lyrik,
Nacht,
Nina Esther Palme,
Traumdeutung
4/02/2012
LYRIK IM APRIL
LYRIK-Wir beginnen den neuen Monat gedankenversunken.
Ein Ausschnitt
Mehr als vier und weniger als acht
Stunden sitzen.
Augen verkrustet, du pulsierst.
Aufgewärmt, berührt unterm Schleier.
Beträufelt mit warmen Öl,
ikonengleich.
Mehr als vier und weniger als acht
Stunden Stille.
Trotzend dem Rausch in mir.
Das Gesicht ist ihr getrocknet, sie
riecht nach sich selbst.
Und unzähligen anderen.
Aber nicht immer.
Anders am Morgen danach.
Man wand und drehte sich.
Mehr als vier und weniger als acht
Stunden lang.
Mehr als vier und weniger als acht
Stunden danach,
Rauschte, der nunmehr längst
entjungferte Körper.
Im Takt der Nacht, nach dem Puls der
Stadt.
Der Bauch der zwölfjährigen schrie.
Aus der engen Provinz kommend,
Nach Freiheit und nach Liebe.
Mehr als vier und weniger als acht
Stunden
Dauerte es, bevor der Schrei verklang.
Nina Esther Palme, April 2012
| photo by Maximilian Bonheur (is shown Nina Esther Palme) |
Labels:
April,
Ein Ausschnitt,
Lyrik,
Maximilian Bonheur,
Nina Esther Palme
3/12/2012
BERLIN-TAGEBUCH
IN STIMMUNG - 24 STUNDEN
photos and image processing by Nina Esther Palme
Nina Esther Palme, März 2012
Labels:
Berlin,
Nina Esther Palme,
Stimmungsbilder
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