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5/15/2012

NEW IN

Was macht man an einem regnerischen, stürmischen Tag? Genau, einkaufen. Und anschließend darüber bloggen. Hier ist der Fund des Tages: Schwarze Schlangenlederprint-Lederslipper, silberne Anzugschuhe, das wohl beste Aftershave (James Bronnley, 20€) und ein fabelhafter Lippenbalsam (Lanature, 3€). 
Wie schlimm wird die Kaufsucht wohl erst zuschlagen, wenn der Sale eingeläutet ist?! HILFE! 
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What to do during a rainy, stormy day? Exactly, shopping. And thereafter blogging about it. Here's this day's find: Black snake leather print leather slipper, silver business shoes, the probably best aftershave (James Bronnley, 20€) and a fabulous lip balm (Lanature, 3€). 
How hard will the shopping addiction hit, when sale's finally heralded? HELP!







Maximilian Bonheur. 05-15-12

5/12/2012

I PUT MY NEW SHOES ON..

.. AND SUDDENDLY EVERYTHING IS RIGHT.

Schuhe, Schuhe, Schuhe. Es ist nun doch eine Sucht, aber machen wir uns nichts vor: eine schöne.
In den letzten Wochen bestanden meine Streifzüge durch die Nürnberger Innenstadt, diverse Online-Shops und Vintage-Boutiquen daraus, Schuhe zu ergattern. Hier nun meine Ausbeute (nebenbei Must Haves dieser Saison):

Shoes, shoes, shoes. It is an addiction, but: a nice one.
In the last weeks, my city-tours through the center of Nuremberg, various online shops and vintage boutiques,
consisted of the desire for new shoes
. Here is my output (by the way must-haves of this season):

Plateau-Boots in Schlangenleder-Optik

Passen wunderbar zu kurzen Plissee-Röcken, aber auch engen Lederleggings. Der Look dazu sollte am Besten schlicht und avantgardistisch sein. Demnach kein Muster-Overload, bitte! Sonst stiehlt das restliche Outfit den Schuhen die Show.

Fit nicely with short pleating skirts, but also tight leather leggings. The rest of the look should be simple and avant-garde. No pattern-overload, please! Otherwise the rest of the outfit steals the show of the shoes.

Ankle Boots Peep Toe Pumps in grau

Grau für diesen Sommer? Ja! Ankle Boots? Ja! Peep Toes? Ja, ja, ja! Hier werden alle drei Trends in einem Schuh vereint. Was am besten dazu passt? Einfach nach unten scrollen.

Gray in this summer? Yes! Ankle boots? Yes! Peep Toes? Yes, yes, yes! Here are three trends united in one shoe. What suits it? Simply scroll down to "Avantgarde meets Korea".


Plateau Pumps in nude/schwarz

Plateau bestimmt das Jahr 2012. Der Nude-Look ist in Amerika bei den Stars schon lange das Must-Have Nummer eins. Hier ein kleiner Kompromiss: schwarze Pumps mit Nude-farbenem Absatz und Plateau. Wunderbar zu weiten Anzugosen und langen Röcken. Demnach ganz toll zu einem eher androgynen Outfit. Wir lieben schließlich Stilbrüche.

Plateau determined in 2012. The nude-look is in America already the must-have number one. A compromise between the old classic pumps and the modern nude-look could be: black pumps with nude colored heel and platform. Wonderful to wide black trousers and long skirts. Very nice to an androgynous look. We love style breaks after all.


Avantgarde meets Korea

Oberteil mit Fledermausärmeln und Netzeinsätzen
Dieses leicht asymetrische Schmuckstück von einem koreanischen Designer fand ich ebenso auf meiner Shopping-Tour. Ich kombiniere es am liebsten mit einem schwarzen einfachen Unterkleid (gibt es bei H&M für knapp 10 Euro) und meinen neuen grauen Ankle Boots Peep Toe Pumps. Keine Strumpfhose und bitte: keinen Schmuck! Ich setze bei diesem Look auf Minimalismus, was die Accessoires betrifft, dann kommt es so richtig zur Geltung. Eine runde, schwarze Sonnenbrille im Lady Gaga-Stil? Dagegen ist nichts einzuwenden.

This asymmetrical top of a Korean designer, I found on my shopping-tour, too. I like to combine it with a simple black underdress (to buy at H & M for about 10 €) and my new gray ankle boots peep toe pumps. No tights and please do not wear jewelry! I prefer the look of minimalism in terms of accessories, then it really comes to its best advantage. Black sunglasses in some kind of Lady Gaga-style? I have no objections.

Viel Spaß beim Stylen! 

Nina Esther Palme, Mai 2012

2/24/2012

LALA BERLIN STORE

ZWISCHEN WOLLE, KASCHMIR, SEIDE UND LEDER.

An einem ruhigen Mittwoch Nachmittag betreten Nina und ich den überwiegend in Weiß gehaltenen LALA BERLIN Store in der Mulackstraße 7. Uns strahlen nicht nur die Verkäuferin, sondern auch die Kronleuchter an, die mit weißem Gips drapiert an der Decke der Boutique hängen. Eine Stunde lang durchforsten wir ein Meer an Wolle, Jersey, Kaschmir, Seide, Mustern, Schuhen, Accessoires und Ledertaschen. Besonders gefiel uns auch die Anordnung verschiedener Schwarz-Weiß-Bilder in den Räumlichkeiten. Mein Lieblingsstück: Die (unglaubliche!) Oversize-Leder-Tasche in Cognac. Wir werden sicherlich wiederkommen! 
















 

LALA BERLIN
Mulackstraße 7
10119 Berlin (Mitte)

Oder, für alle, die etwas außerhalb der Öffnungszeiten
Monday-Friday: 11.30 AM - 7.30 PM
Saturday: 12.00 PM - 6.00 PM
ordern wollen, hier noch der Online-Shop:


(photos by Max-Michael Böhner und Nina Esther Palme)
Max-Michael Böhner. 24.2.12 

2/22/2012

INTERVIEW MIT ZEHA BERLIN


AUS ZEHA MACH BERLIN

Wir laufen bei Nieselregen die Auguststraße im Prenzlauer Berg entlang und finden uns fünf Minuten später bei Kaffee und Zigarette(n) mit Torsten Heine und Alexander Barré im Atelier von „Zeha Berlin“ wieder. Die Gründer der Marke erzählen uns angenehm entspannt und locker ihre Geschichte.

- Was verschaffte euch vor einem knappen Jahrzehnt den Mut, eine damals bereits über 100 Jahre alte, stillgelegte Schuh-Manufaktur aus der ehemaligen DDR wiederzubeleben?

Die Unternehmung kam aus reiner Lust an der Sache. Wir holten uns ein Stück Jugend zurück. Vor 10 Jahren waren wir beide im Veranstaltungsbusiness tätig, teilten uns ein Büro. Und eines Tages kam ein Freund mit Secondhandschuhen von „ZEHA“ vorbei. Unabhängig voneinander betrieben wir eine Recherche, was „ZEHA“ betraf. Und irgendwann stellte sich heraus, dass wir beide durch diese Schuhe an unsere Jugend erinnert wurden und das wollten wir nicht wieder hergeben. Auch wenn wir damals natürlich keine Ahnung von Schuhen hatten, begannen wir mit drei Modellen in drei Farben. Weihnachten 2003 verkauften wir dann die ersten Schuhe im Berlinomat, einem Konzept-Store.
Den damaligen Firmennamen „ZEHA“ ergänzten wir mit „BERLIN“, da wir ja auch aus Berlin kommen, und keine Retro-Schuhe verkaufen wollten, sondern Produkte mit dem Berliner Schick.

- Was ist euch, was Schuhe betrifft, besonders wichtig?

Die Authentizität ist uns sehr wichtig. Wir wollen Produkte von enorm hoher Qualität verkaufen, benutzen deshalb nur echtes Leder. Außerdem werden alle Schuhe in Europa hergestellt. Durch dieses Statement wollen wir Werte schaffen, gegen den Trend arbeiten. Es ist kein Umschwung nach Fernost in Erwägung zu ziehen.
Ebenso wichtig sind uns natürlich die Arbeitsbedingungen, was wiederum mit der Authentizität zusammenhängt. Wir arbeiten ausschließlich mit Betrieben, die sich streng an die EU-Norm halten, was bedeutet, dass in den Betrieben Lüftungen und andere gute Rahmenbedingungen geschafft wurden und dass die Arbeiter gerecht entlohnt werden.

- Berlin ist eine berauschende, laute und bunte Stadt. Wie schafft ihr es, die Muse für eure Entwürfe zu finden? Oder stellt genau das eure Inspirationsquelle dar?

Man muss einfach mit offenen Augen durch die Stadt laufen. Man sieht hier so viele eklektische Outfits, die dem typischen Stil Berlins zuzuordnen sind, der ja sehr bunt und deshalb so inspirierend ist. Außerdem betreibt unser Kreativ-Team, wie jedes andere auch, Trend-Research in den Mode-Metropolen wie Paris.

- Können wir uns bereits auf eine weitere Zusammenarbeit mit „Von Bardonitz“, wie zur Fashion Week im Januar, freuen?

Das steht noch nicht fest. Wir sind aber immer offen für Kooperationen. Es war natürlich eine Kreation für Frau Roschers Kollektion, die aber unseren Stil nicht verändert hat. Wir haben die Absätze unserer Oxfords im Derby-Cut einfach erhöht. 










ZEHA BERLIN ONLINE: