Follower

Posts mit dem Label Vernissage werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Vernissage werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

8/23/2012

FRONT: THE EARLY YEARS

by Rüdiger Trautsch
Der legendäre Hamburger Club FRONT existierte von 1983 bis 1997. Bis zum heutigen Tag finden Revival-Partys in dessen Sinne statt. Rüdiger Trautsch dokumentierte die frühen Jahre des House-Clubs, der ursprünglich ein Schwulen-Club war. Und dadurch offenbart sich die Verbindung zwischen Trautsch und FRONT: Trautschs Diplomarbeit war die einjährige Beobachtung eines älteren Homosexuellen im Stadtteil St. Georg. Ebenso widmete er einen Großteil seines Schaffens der homosexuellen Subkultur und Emanzipation, weshalb es nur Sinn macht, dass Teile seines Werks der Sammlung des Schwulen Museums Berlin gehören.

Heute eröffnete die Fotografie-Ausstellung "FRONT: THE EARLY YEARS" in der Seven Star Gallery. Die Retrospektive läuft bis zum 22. September und ist in der Gormannstr. 7 in Berlin Mitte zu finden.

An dieser Stelle einen kleinen Einblick in das heutige Geschehen:



Max Bonheur.

8/18/2012

ZEITLOS SCHÖN

Gestern fand die Vernissage zur Ausstellung "Zeitlos schön. 100 Jahre Modefotografie von Man Ray bis Mario Testino" in der Berliner Galerie C/O statt. Eine Ausstellung, für die der Condé Nast Verlag erstmalig in seine Archive blicken hat lassen. Die Geschichte der Modefotografie wird durch über 160 Erstabzüge von über 80 meisterlichen Fotografen wie Diane Arbus, Irving Penn, Helmut Newton,  Peter Lindbergh, Mario Testino, Cecil Beaton und Man Ray spür- und greifbar.Besonders beeindruckend empfand ich die Vogue-Ausgaben aus den 20er Jahren, wie auch nachträglich kolorierte Schwarzweiß-Fotografien.
Wie sich auf den von mir geschossenen Fotos teils erkennen lässt, war die Vernissage, wie auch zu vermuten war, maßlos überfüllt, was mich nicht davon abgehalten hat, fasziniert stundenlang durch die Räumlichkeiten zu tingeln. 


Solltet ihr bis zum 28.10. in Berlin sein, solltet ihr "Zeitlos schön." unter keinen Umständen versäumen! 










Max Bonheur.

5/19/2012

G(O)OD CONNECTIONS

Chinesisch-Deutsche Kunstausstellung im CVJM Nürnberg


Am Mittwoch den 09.05.2012 fand im CVJM Nürnberg die Vernissage der chinesisch-deutschen Kunstausstellung statt. Der Abend begann mit einer Rede von Michael Götz, dem leitenden Sekretär des CVJM Nürnberg, worauf fernöstliche Stücke von Su Hang und Fan Linlin zum Besten gegeben wurden. Die Stadträtin Ruth Zadek als auch Martin Meißner (YMCA-Weltbundpräsident a.D.) betonten ebenso die Wichtigkeit der chinesisch-deutschen Freundschaft. Musikalisch wurde der Abend weiterhin vom Chor des Konfuzius-Instituts und von Natalia Merkel  (Gitarre) untermalt. Nach der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen dem YMCA of Guangzhou, dem Chinese YMCA of Hong Kong und dem CVJM Nürnberg beschlossen Su Hang und Fan Linlin die Vernissage mit einem Stück aus Schuberts Zyklus "Die gute Müllerin", was wohl niemanden im gefüllten Saal kalt ließ. 
Nach diesem abwechlungsreichen Programm hatten wir endlich die Chance, die verschiedenen Kunstwerke zu begutachten, wie beispielsweise die Zeichnungen und Malereien von psychisch erkrankten Menschen oder Rentnern aus Guangzhou, verschiedene eindrucksvolle Fotografien aus Hong Kong oder Werke der Nürnberger Künstler-Gemeinschaft zellKULTUR. 
Insgesamt war es der perfekte Abend, der uns für ein paar Stunden zeigte, wie inspirierend und stärkend eine so starke Verbindung zwischen zwei Ländern sein kann. 

Falls Interesse besteht: die Ausstellung läuft bis zum 22.Mai und kann demnach natürlich auch an der Blauen Nacht in Nürnberg, welche am 19.05.2012 stattfinden wird, bewundert werden. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

Michael Götz vom CVJM


Abstrakte Lichtbilder von Künstlerin Corinna Maron (zellKultur)

Martin Meißner richtet sich mit einem Grußwort an die Besucher der Vernissage

Gruppenfoto mit Gästen, Mitwirkenden und Vorständen

Chinesische Fotografien im dafür extra eingerichteten "Chinesischen Zimmer"

Kunstwerke von Pia Kania (zellKultur)


Bilder von Anja Bernecker (zellKultur)
Fotografien aus Guangzhou

Einblicke ins Making-Of der Ausstellung:




Ein Zimmer voller Bilder, Kartons, Bilderrahmen und jeder Menge Arbeit. Künstler der Künstlergruppe "zellKultur", Kunstlehrer und ehrenamtliche Mitarbeiter, versammelten sich vor vielen Monaten zur Konzeption und Planung der Vernissage. Die Arbeit hat sich gelohnt: nach dem Einrahmen der über hundert Bilder und Fotografien, sowie Etikettierung und Erstellung der Einladungskarten, eröfffnete die Ausstellung erfolgreich mit knapp hundert Besuchern. Ein Besuch lohnt sich!

Infos zur Künstlergruppe zellKultur: 

zellKultur ist eine Künstlergemeinschaft, die sich aus Künstlern aus dem Großraum Nürnberg, Fürth und Erlangen zusammensetzt. Gefunden haben sich die mittlerweile 17 Künstler über ein Großprojekt, das in verschiedenen chrsitlichen Gemeinden im Jahre 2006 stattfand, welches von Kalle Rechenberg, organisiert wurde. Auch seine Werke werden im CVJM derzeit in der deutsch-chinesischen Kunstausstellung gezeigt. Gestalterisch lebt sich die Gruppe nicht nur malerisch, sondern auch fotografisch und schriftstellerisch aus. In regelmäßigen Treffen wird der Fokus auf die gegenseitige künstlerische Förderung und Unterstützung gelegt. Das kreative Schaffen und der soziale Aspekt dieser Gemeinschaft, ist die Grundidee des Zusammenschlusses.
Bei Interesse an zellKultur und seinen Künstlern, schreibt einfach eine E-Mail an den Projektgründer und -leiter Kalle Rechenberg!

Mail: kalle@zell-kultur.de
Homepage: www.zell-kultur.de 




Maximilan Bonheur und Nina Esther Palme, Mai 2012

3/30/2012

KUNST: JÜRGEN RITTER

"Meine Kunst ist eine Art Tagebuch."

Jürgen Ritter neben seinem Lieblingsbild "Dada Miss"

Am 17. März besuchten wir die Vernissage des Nürnberger Künstlers Jürgen Ritter im Kunstraum der Deichslerstraße. Sobald wir den Hinterhof-Eingang erspäht hatten und die einzig erleuchtete Tür, traten wir nach einem Treppenaufgang in einen mit Leinwänden gepflasterten Flur. Der Galerie-Raum wurde uns mit Bildern kräftigster Farben und Mustern eröffnet.








Jürgen Ritter begrüßt uns herzlich und zieht mich sogleich zu seinem Lieblingsbild "Dada Miss".      
"Dieses Bild ist bereits 40 Jahre alt und hat sich in dieser Zeit stetig verändert." Herr Ritter ist kein Künstler, der nie zufrieden ist, aber er liebt lediglich den Wandel, dieVeränderung. Jetzt ist es vollendet.

Seine berühmte Technik der "Demontage-Collage" gefällt uns besonders gut. Hier werden diverse Bilder, Fotos - unter anderem von alten Freunden -  und andere Materialien, wie Fundstücke und Erinnerungsstücke verwendet. Auch Texte sind darunter. All das wird blitzartig abgerissen, sodass Wort- und Bildfetzen entstehen. Es ist eine Hommage an die guten alten Plakatwände. Vielleicht benutzt der Künstler auch deshalb manchmal echte aus Eisen geformte Plakattafeln.






Jürgen Ritter, der in München Kunst studierte, beschreibt seine Werke durch eine tiefe Verbindung zu seinem Leben, zu Freundschaften, zu Erinnerungen. So wurden in einem Bild Fundstücke vom italienischen Strand, die er mit einem guten Freund vor Jahren sammelte, verarbeitet. "Meine Kunst ist für mich, wie eine Art Tagebuch, ein Tagebuch meines Lebens."





Wir haben den Abend sehr genossen und andere anscheinend auch, die zum Teil Bilder nach 10 Minuten Besichtigung kauften. Jürgen Ritter ist ein Künstler mit Charme und Authentizität, wir freuen uns auf weitere Werke und wünschen weiterhin viel Erfolg. Ein verdienter nebenbei.

Nina Esther Palme, März 2012

Bei Interesse am Kunstraum und anderen Künstlern gibt es folgenden Link:


Deichslerstraße 19
90489 Nürnberg
Rückgebäude

Die Leiter dieser Kunst-Plattform sind
Sebastian Tröger und Daniel Kiss