Wahrscheinlich kommt euch mittlerweile die Kotze geschossen, wenn ich das Wort 'Kollaboration' nur in den Mund nehme. Kann ich niemandem verübeln, nach Totalausfällen von Yoko Ono x Opening Ceremony oder Versace x H&M. Bei einer Kollaboration zwischen einem Designer und einem Online Shop/Modehaus kann man beinah schon im Vorhinein seinen Kleiderschrank darauf verwetten, dass beide Seiten durch überwältigende Shitstorms Kratzer abgekommen werden und spätestens wenn die Blogger sich kundtun in der Luft zerfetzt werden. Ich erinnere mich nur noch an die im Sale auf dem Boden zertrampelten, ungewollten Marni-Oberteile bei H&M. Es sei denn, man heißt Anna Dello Russo. Dann ist die Kollektion sofort ausverkauft und man ärgert sich wahrscheinlich ein bisschen, nicht das Zehnfache verlangt zu haben.
Hier kommt meiner Meinung nach aber eine wirklich sehenswerte Zusammenarbeit: Der amerikanische Stardesigner Oscar de la Renta hat sich mit The Outnet.com verbündet. Die 24 Teile (zwischen 280 und 900€) werden ab dem 26.2. exklusiv über den Online-Shop erhältlich sein. Wir sind gespannt. Und wehe, Oscar, du lieferst uns Sweatshirts mit Arsch-Aufdruck wie die eine Irre vor ein paar Monaten!
Probably everyone will puke when I even mention the word 'collab'. Which is understandable because of all the horrible black-outs like Yoko X Opening Ceremony or Lana del Rey for H&M. But this time it seems different: The American star designer Oscar de la Renta got together with The Outnet.com. The 24 pieces (ca. 280 to 900€) will be exclusively available there from the 26th of Feb. on. We're really excited. But don't you dare, Oscar, showing us sweaters with butt-prints like that crazy woman did some months ago!
Max Bonheur
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2/06/2013
11/30/2012
MARCELL VON BERLIN: BLACK VIRGINS
Gestern Abend fand schließlich die langersehnte BLACK VIRGINS Show von Marcell von Berlin im Löwenpalais, Grunewald, statt. Bereits die Lokalität war vielversprechend, da sich der adlige Hauch von Marcell von (!) Berlin haargenau in den schlossartigen Gemäuern des Löwenpalais widerspiegelte.
Eingeleitet wurde die Show durch ein Ballett tanzendes Paar, woraufhin eine umwerfende Avant-Garde-Show folgte. Die prägnantesten Merkmale der Kollektion waren auffallende Reißverschlüsse, Fell, eine stark ausgeprägte Feminität, Seidenblusen und Leder. Mein Lieblingsstück stellt das letzte dar: ein wallendes trägerloses Fellkleid. Perfekt abgerundet wurde der Abend durch eine rauschende After Show Party mit musikalischer Untermalung von Fata Kiefer und einer Unmenge an Drinks von Absolut Vodka.
Die Marcell von Berlin Show war seit langem eine Veranstaltung, bei der alles stimmig war: Von den Models, der Musik, der Örtlichkeit, dem Publikum, den üppigen Give Away Bags bis hin zur Kollektion selbst natürlich.
Wir freuen uns, weiterhin den Werdegang von Marcell von Berlin zu beobachten!
Max Bonheur
Eingeleitet wurde die Show durch ein Ballett tanzendes Paar, woraufhin eine umwerfende Avant-Garde-Show folgte. Die prägnantesten Merkmale der Kollektion waren auffallende Reißverschlüsse, Fell, eine stark ausgeprägte Feminität, Seidenblusen und Leder. Mein Lieblingsstück stellt das letzte dar: ein wallendes trägerloses Fellkleid. Perfekt abgerundet wurde der Abend durch eine rauschende After Show Party mit musikalischer Untermalung von Fata Kiefer und einer Unmenge an Drinks von Absolut Vodka.
Die Marcell von Berlin Show war seit langem eine Veranstaltung, bei der alles stimmig war: Von den Models, der Musik, der Örtlichkeit, dem Publikum, den üppigen Give Away Bags bis hin zur Kollektion selbst natürlich.
Wir freuen uns, weiterhin den Werdegang von Marcell von Berlin zu beobachten!
Max Bonheur
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11/29/2012
MADS DINESEN FOR XXX
Gestern Abend genoss ich die zweite Veranstaltung des XXX-Berlin. Das letzte mal stellte Tata Christiane ihre eigens für den XXX entworfene Kollektion vor, diesmal war es Mads Dinesen. Dem sehr stark aussortierten Gästeliste-Publikum wurden ausgewählte Stücke von drei Models mittels einer Performance vorgeführt. Kennzeichen war natürlich wieder das Schwarz, das sich auch durch die Linien der anderen Designer zieht, die im XXX-Shop vertreten sind.
Durch übergroße Hüten, plastische Halsketten und andere Accessoires wurde keineswegs von der Kleidung abgelenkt, sondern die Multidimensionalität dieser nur noch unterstrichen. In besonderem Maße gefiel mir die sichtbare und durch passende Musik sogar hörbare Bezugnahme auf die Kultur verschiedener Stämme und die der Nomaden. Nach der Vorführung konnten wir uns ebenso von der Qualität der Stoffe überzeugen.
Nach diesem zweiten berauschenden Event des XXX bin ich endgültig von der Farbe Schwarz überzeugt, da sich zwar jedes der Labels des XXX mit schwarzen Kollektionen präsentiert (wie bspw. Moga e Mago, Mads Dinesen, Tata Christiane, Don't Shoot The Messengers...), jedoch eine unfassliche Bandbreite an Materialien, Dimensionen, Schnitten und Avant-Garde bei jeder Kollektion besteht, wodurch Schwarz bei weitem nicht gleich Schwarz ist und kein Stück dem nächsten auch nur ähnelt.
Mads Dinesens Homepage
XXX-Berlin.com
Max Bonheur
Durch übergroße Hüten, plastische Halsketten und andere Accessoires wurde keineswegs von der Kleidung abgelenkt, sondern die Multidimensionalität dieser nur noch unterstrichen. In besonderem Maße gefiel mir die sichtbare und durch passende Musik sogar hörbare Bezugnahme auf die Kultur verschiedener Stämme und die der Nomaden. Nach der Vorführung konnten wir uns ebenso von der Qualität der Stoffe überzeugen.
Nach diesem zweiten berauschenden Event des XXX bin ich endgültig von der Farbe Schwarz überzeugt, da sich zwar jedes der Labels des XXX mit schwarzen Kollektionen präsentiert (wie bspw. Moga e Mago, Mads Dinesen, Tata Christiane, Don't Shoot The Messengers...), jedoch eine unfassliche Bandbreite an Materialien, Dimensionen, Schnitten und Avant-Garde bei jeder Kollektion besteht, wodurch Schwarz bei weitem nicht gleich Schwarz ist und kein Stück dem nächsten auch nur ähnelt.
Mads Dinesens Homepage
XXX-Berlin.com
Max Bonheur
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10/22/2012
ROBERTO CAVALLI CAMPAIGN FW
Schon wieder eine Kampagne, die die Gemüter spaltet:
Die einen verreißen die Herbst/Winter 2012/2013 Kampagne von Roberto Cavalli als unnatürlich, altbacken, hyperfeminin, die anderen lieben sie genau deswegen. Um für meine Wenigkeit zu sprechen gehöre ich letzterer Gruppierung an.
Überraschend finde ich, wie so stark artifizielle Fotos doch überaus bewegend sein können. Und über die höchst elegante, extravagante, prunkvolle, farben-, muster-, pelz-lastige Ready-To-Wear-Kollektion inklusive einiger der schönsten Ohrringe, Ringe, Taschen und Ketten überhaupt brauche ich kein Wort mehr zu verlieren, sondern schwelge stattdessen im "Ich kann mich nicht sattsehen"-Gefühl. Italienische Couture hat mich seit langer Zeit nicht mehr so gefesselt.
Was haltet ihr von der Kampagne? Anbei meine Lieblings-Bilder. In ganzer Hülle und Fülle auf robertocavalli.com zu begutachten und zu kaufen.
Max Bonheur.
Die einen verreißen die Herbst/Winter 2012/2013 Kampagne von Roberto Cavalli als unnatürlich, altbacken, hyperfeminin, die anderen lieben sie genau deswegen. Um für meine Wenigkeit zu sprechen gehöre ich letzterer Gruppierung an.
Überraschend finde ich, wie so stark artifizielle Fotos doch überaus bewegend sein können. Und über die höchst elegante, extravagante, prunkvolle, farben-, muster-, pelz-lastige Ready-To-Wear-Kollektion inklusive einiger der schönsten Ohrringe, Ringe, Taschen und Ketten überhaupt brauche ich kein Wort mehr zu verlieren, sondern schwelge stattdessen im "Ich kann mich nicht sattsehen"-Gefühl. Italienische Couture hat mich seit langer Zeit nicht mehr so gefesselt.
Was haltet ihr von der Kampagne? Anbei meine Lieblings-Bilder. In ganzer Hülle und Fülle auf robertocavalli.com zu begutachten und zu kaufen.
Max Bonheur.
10/20/2012
MAISON MARTIN MARGIELA FOR H&M LOOKBOOK
Nun ist schließlich das Lookbook der ab 15.11. erhältlichen Kollektion von Maison Martin Margiela für H&M veröffentlicht worden. Nach den erschreckend lahmen Kampagnen-Fotos bin ich diesmal positiv überrascht, dass doch ein paar extravagante Schnitte, wie auch zu erwarten, sich ihren Weg in die über 230 H&M-Filialen, in denen sie erhältlich sein werden, bahnen konnten.
Hier meine persönlichen Lieblings-Looks:
Maximilian Bonheur.
Hier meine persönlichen Lieblings-Looks:
HIER gibt's das gesamte Lookbook!
Alle Photos via glamour.deMaximilian Bonheur.
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H und M,
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October 2012
10/14/2012
BETWEEN RUNWAY AND SCHOOL
... KRIS VAN ASSCHE X EASTPAK
Heute stieß ich auf dies sehr Schockierende:Die Kollektion von Kris van Assche, der bereits für Yves Saint Laurent und Dior Homme gearbeitet hat, mit EASTPAK, dem eigentlichen Pain in the Ass jedweden modischen Geschmacks.
Ich erinnere mich düster und unwillentlich zurück an die Tage, an denen ich die fünfte Klasse mit einem jener grünlichen Eastpaks betrat. Es war damals sehr einfach zu trennen:
Die Kinder, deren Eltern kein neues Geld für Schulutensilien aufbringen wollten, hatten noch die abgewetzten peinlich bedruckten/bestickten Scouts (ja, genau diese baumwollenen Kasten von Rucksäcken...). Und die Kinder, die ein bisschen Feingefühl besaßen, um nicht sofort in der fünften Klasse in ein soziales Randfeld zu rutschen, drangsalierten ihre Eltern demnach so lange, bis sie einen Eastpak bekamen. Hipster!
Irgendwann starben die guten alten hässlichen Eastpaks wie die Fruchtfliegen und man bekam schon eher alte "vintage" Lederrucksäcke, -schultaschen oder geblümte Stofftaschen, Jute-Taschen (noch so eine Jugendsünde...) oder ähnliches zu Gesicht.
Nun, da sich Kris van Assche und Eastpak vereint haben, will ich dennoch wieder einen Eastpak. Aber einen für umgerechnet ca. 180€ aus der aktuellen Kollektion. Übrigens HIER erhältlich. Baumwolle wurde mit Leder gepatcht, in dunklen, elegant-schlichten Farbkombinationen, ganz und gar im Stil von Kris van Assche. Wer sich die Kollektionen von Dior Homme nicht leisten kann/will, kann für verhältnismäßig wenig Geld ein Stück Runway und ein Stück Geschichte (der fünften Klasse) erwerben. Und wie Nina bereits gestern erwähnt hatte, sind Rucksäcke ohnehin nicht aus dem Studenten-Dasein weg zu denken! Ich bin begeistert.
Max Bonheur.
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